Ausbau Breitbandversorgung geht voran

Juni 2014 -Spätestens Anfang nächsten Jahres sollen in Ostprignitz-Ruppin nahezu flächendeckend schnelle Internetverbindungen verfügbar sein. Die Telekom hat nach einem Ausschreibungsverfahren im vergangenen Jahr den Auftrag erhalten, in den Kreisen Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel bis Ende März 2015 die bestehenden Internet-Lücken zu schließen.

Erklärtes Ziel ist es, an Kabelverzweigerstandorten (KVZ) mit einer derzeitigen Download-Geschwindigkeit von weniger als 6 MBit/s eine neue Breitband-Infrastruktur auf Glasfaserbasis zu schaffen. Lediglich die so genannte "letzte Meile", vom Verzweiger zum Verbraucher (2 bis 3 km) läuft über das vorhandene Kupferkabelnetz. Im Fokus stehen Gebiete mit geringer Einwohnerdichte, in denen die Marktentwicklung bisher nicht zu einem Anschluss ans schnelle Internet geführt hat. Standorte, die wirtschaftlich erschlossen werden können, sollen weiter dem Markt überlassen bleiben. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Ausbau in den Gewerbegebieten. Auch Treskow und der TemnitzPark werden davon profitieren. Die finanzielle Basis für das Entwicklungskonzept "Brandenburg Glasfaser 2020" bilden Mittel für die Unternehmensförderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

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Christian Fahner
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