2. Regionalsymposium Gesundheitsstandort Neuruppin, Gesundheitsregion OPR

Oktober 2013 - Die Entwicklung der Fontanestadt Neuruppin und des Landkreises Ostprignitz-Ruppin als Gesundheitsregion im Land Brandenburg war bereits zentrales Thema des 1. Regionalsymposiums im November 2012. Während im vergangenen Jahr die Vernetzung innovativer, medizintechnischer Unternehmen mit den Anwendern im Fokus stand, hatte das diesjährige 2. Regionalsymposium die Gesundheitsförderung, Gesundheitsprävention und den Gesundheitstourismus zum Schwerpunkt.

2. Regionalsymposium Gesundheitsstandort Neuruppin im Festsaal der Ruppiner Kliniken

Mehr als 70 Unternehmer, Mediziner, Wissenschaftler sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung berieten am 16. Oktober im Festsaal der Ruppiner Kliniken wie die Entwicklung der Fontanestadt und des Landkreises zur Gesundheitsregion aussehen könnte. Die vorbeugende Medizin als logische Ergänzung zur gut funktionierenden reparativen Medizin am Standort sah dabei Prof. Dr. Schmailzl, Leiter der Klinik A der Ruppiner Kliniken, als eine der Möglichkeiten. Anja Städele, Handlungsfeldmanagerin der Berlin Partner GmbH sah insbesondere in der Vernetzung der Gesundheitsstandorte mit Berlin eine große Chance. Berlin habe die Anziehungskraft einer Hauptstadt, unserer Region punkte mit zahlreichen Erholungsmöglichkeiten. Gute Chancen in der Verknüpfung vorhandener Potentiale der Gesundheitswirtschaft mit denen des Tourismus sah auch Gunther von Leoprechting, Geschäftsführer der Leo Impact Consulting GmbH. Er hatte als Auftragnehmer des RWK Neuruppin über mehrere Monate hinweg die Potentiale der Gesundheitswirtschaft in der Region bewertet und dabei auch über 40 Expertengespräche in der Region geführt. Er präsentierte auf dem Symposium erste Ergebnisse der umfassenden Studie.

Die demografische Entwicklung ist zum einen eine zu meisternde Aufgabe, auf der anderen Seite aber auch Chance für eine Gesundheitsregion Ostprignitz-Ruppin und einen Gesundheitsstandort Neuruppin. Nur die ganzheitliche Entwicklung in der Region mit Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, gesundheitstouristischen Angeboten, gesundheitsfördernden Sport- und Freizeitmöglichkeiten und innovativen medizintechnischen Unternehmen vor Ort schafft neben der bereits heute gut ausgebauten Struktur der Kliniken und niedergelassenen Ärzte die Voraussetzungen für eine attraktive Gesundheitsregion, betonte Dr. Matthias Voth, Klinischer Geschäftsführer der Ruppiner Kliniken GmbH in seinem Resümee.

Wie wichtig auf diesem Weg auch kleine Schritte sind, zeigten die anschließenden, individuellen Gespräche beim Get Together.