Ende der Bauarbeiten im neuen Chirurgie-Zentrum der Ruppiner Kliniken


Oktober 2014 – Am Mittwoch, den 9. Oktober feierten die Ruppiner Kliniken das Ende der Bauarbeiter im neuen Chirugie-Zentrum. Ab Ende Oktober ziehen die Gynäkologie, die Urologie, die Thorax-Chirurgie und die allgemeine Chirurgie in das für 9,3 Millionen Euro umgebaute Haus M.

Im November 2012 war Baustart. Das Gebäude wurde vollständig entkernt. Es standen nur noch die Außenmauern. Das kreiseigene Unternehmen investierte 9,3 Millionen Euro eigenes Geld und Kredite in das M-Haus. Seitdem sind dort drei moderne Stationen mit 88 Patientenbetten auf 2598 Quadratmetern Nutzfläche entstanden. Anders als bei früheren Bauten blieben die Kliniken im Zeit- und Kostenrahmen. Während der Bauphase wurden diesmal keine Planänderungen mehr zugelassen.

Das neue Gebäude bietet zwei wesentliche Vorteile. Zwei Gänge verbinden nun das M- mit dem X- und dem C-Haus. Patienten und Ärzte können trockenen Fußes in die Operationssäle, die Intensivstation und die Röntgen-Abteilung im X-Haus wechseln. Außerdem stimmte der Denkmalschutz im Kellergeschoss größeren Fenstern zu.

Fast die gesamte Chirurgie der Ruppiner Kliniken ist nun unter einem Dach zu finden. Neu ist, dass in Haus M zum ersten Mal die klassischen Stationen mit eigenem Chefarzt teilweise aufgelöst werden. Das bedeute mehr Zusammenarbeit und eine neue Arbeitsorganisation auch für das Pflegepersonal, sagte der Geschäftsführer der Kliniken, Matthias Voth, vor mehr als 100 Gästen.